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Gefühle
Freude, Zorn und Angst können Menschen zu außergewöhnlichen
Leistungen anspornen und einen Coctail körpereigener Chemikalien
freisetzen, deren Wechselwirkung man immer besser versteht. Die
Forschung betrachtet ein Gefühl als ein Zusammenspiel von
•persönliche Empfindung
•meßbare Folgen
•Körperausdruck, Gestik und Mimik
Meist denken wir in Zusammenhang mit Gefühlen an unsere persönliche
Empfindung. Die beiden anderen Aspekte werden
nicht bewußt wahrgenommen. Im Körper wirken jedoch alle
drei Aspekte wechselseitig aufeinander ein. Daher trainiert EAT,
Gefühlszustände auf drei Ebenen auszuleben
•Gefühlserleben
•Gesichtsausdruck
•Körper, Gestik und Mimik

Verdrängte Gefühle
Es sind nicht unsere Gefühle, die uns krank machen.
Was uns krank macht, ist unser Umgang mit ihnen. Kein Licht ohne
Schatten: Negative Gefühle gehören zum Leben dazu.
Wir können Angst, Schmerz oder Kummer nicht vermeiden –
ebenso wenig, wie wir dauerhaftes Glück erzwingen können.
Problematisch wird es dann, wenn wir unsere Gefühle
verdrängen oder „runterschlucken“. Unterdrückte
Wut, versteckte Angst oder verborgener Kummer sorgen für eine
dauerhafte Anspannung im Körper. Wer seine Gefühle nicht
zeigt, kann sie auch nicht loswerden. Und aufgestaute Gefühle
sind Ursache für zahlreiche psychosomatische Erkrankungen.

Das EAT-Training
Das Emotionale AbspannTraining ist eine Achterbahnfahrt: Entgegengesetzte
Gefühle werden intensiv durchlebt. Als erstes sollten Sie einen
ungestörten Platz aufsuchen und ein großes Radiergummi
bereitlegen. Das wird beim Gefühl »Freude« spielerisch
gestreichelt und bei der Emotion »Zorn« heftig traktiert.
Je weniger Hemmungen Sie dabei haben, desto wirksamer ist das Emotionale
Abspanntraining. Es ist sinnvoll, zunächst einige Probeläufe
durchzuführen.
Track 1
informiert, erklärt und führt Sie in das Emotionale AbspannTraining
ein. Und es geht spielerisch zwei Probeläufe mit Ihnen durch,
einen für Zorn und einen für Freude.
Track 2
Dieser Track enthält die Clicks für die eigentliche Übung
und markiert die Pausen. Er dauert etwa sechs Minuten, jedes Gefühl
wird zwölfmal durchlebt. Sie hören nacheinander zweimal
zwölf Clicks, die jeweils Zorn und Freude signalisieren. Nachdem
Sie jedes Gefühl zwölfmal durchlebt und simukiert haben,
bleiben Sie eine Minute still und entspannt sitzen.
Sie können das EAT- Programm problemlos in Ihren Tagesablauf
einfügen. Es sollte jedoch nicht öfter als einmal am Tag
angewendet werden. Wenn Sie das geringste Zeichen von Unwohlsein
spüren, können Sie das Training jederzeit abbrechen.


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